Heute berührt es mich zutiefst, die Geschichte eines bemerkenswerten jungen Mädchens zu erzählen, das seit der 6. Klasse an unserem Karlsruher Stipendienprogramm teilnimmt. Ihr Werdegang ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie ein eiserner Wille selbst die härtesten Lebensumstände überwinden kann. Vor kurzem habe ich sie zu Hause besucht, um mich aus erster Hand von dem unglaublichen Umfeld zu überzeugen, das ihren jüngsten Meilenstein geprägt hat: das Bestehen ihrer G.C.E.-O/L-Prüfung mit durchweg „A“-Noten.
Als ich ihr Haus betrat, spürte ich die stille Widerstandskraft, die ihre Familie auszeichnet. Lisini’s Eltern arbeiten unter schwierigen Bedingungen unermüdlich, um die Zukunft ihrer Kinder zu sichern. Ihre Mutter arbeitet lange, anstrengende Stunden in einer Bekleidungsfabrik, während ihr Vater schwere, unvorhersehbare körperliche Arbeit verrichtet. Jede Rupie, die sie verdienen, fließt in die Ausbildung ihrer Kinder. Ihr ältester Bruder absolviert derzeit sein letztes Studienjahr an der Fakultät für Technik der Universität Ruhuna, und ihr älterer Bruder (22) ist auf der Suche nach einer Anstellung. Trotz der finanziellen Notlage, in der sich ihr Haushalt befindet, haben ihre Eltern nie zugelassen, dass die Dunkelheit den Lebensmut ihrer Kinder trübt.
Während unseres Gesprächs funkelten Lisinis Augen vor Entschlossenheit, als sie von ihren Zukunftszielen erzählte. Nachdem sie ihre O/L-Prüfungen mit Bravour bestanden hat, hat sie sich für den naturwissenschaftlichen Zweig (Biologie) im Advanced Level entschieden.
Ihr Ehrgeiz ist zutiefst bewegend. Sie will nicht einfach nur einen Beruf ausüben; sie möchte eine mitfühlende Ärztin werden, um Kranke zu heilen, die Schmerzen leidender Patienten zu lindern und Familien, die sich hilflos fühlen, wieder Hoffnung zu geben. Sie weiß, dass der vor ihr liegende Weg herausfordernd und kostspielig ist, aber sie ist bereit, sich mit ganzer Seele dafür einzusetzen.
Als ich mich zum Abschied bereit machte, drückten Lisini und ihre Eltern unter Tränen ihre tiefste Dankbarkeit gegenüber ihren Pflegeeltern und dem Team aus Karlsruhe aus. Sie erzählte, wie sehr dieses Stipendium ihnen als Schutzschild gedient hat. Angesichts ihres unerschütterlichen Engagements verließ ich ihr Zuhause mit einem tiefen Gefühl des Stolzes, in dem vollen Bewusstsein, dass wir eine zukünftige Ärztin unterstützen, die eines Tages die Welt heilen wird.
– Tesheema Chammi –
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

