Bei der Errichtung dieses Vihara-Komplexes widmen wir uns eingehend einer faszinierenden, fast mystischen Verbindung zwischen dem alten indonesischen Erbe und unserem eigenen Tempel.
Borobudur liegt auf Java, Indonesien. Borobudur ist der weltweit größte buddhistische Tempel – erbaut im 9. Jahrhundert. Der Name Borobudur geht nach allgemeiner Auffassungau f Sanskrit zurück und lässt sich grob mit „Der Vihara auf dem Hügel oder der Bergtempel“ übersetzen.
Bemerkenswerterweise hat der Name unseres eigenen Tempels „Girikandararamaya“ (Giri – Berg/Hügel, Kandara – Höhlen, Aramaya – Kloster) genau dieselbe Bedeutung: „Der Tempel auf dem Berg“. Diese wunderbare Übereinstimmung – auch wenn es sich um einen Zufall handelt – verlieh dem gesamten Projekt, das das globale buddhistische Erbe mit unserem Dorf verbindet, einen Sinn von göttlicher Bestimmung und spirituellem Staunen.
23. Mai: Die Ankunft der heiligen Buddha-Statuen.
Anstelle eines großen Festes wurde an diesem Tag eine schlichte, aber von tiefer Andacht geprägte Fahrzeugprozession organisiert, um die neu geschaffenen Buddha-Statuen zum Tempelgelände zu begleiten. Die Dorfbewohner sowie unsere Kinder und deren Eltern versammelten sich voller Begeisterung und erklärten sich bereit, die heiligen Statuen herbeizubringen. Nach der Ankunft am Tempel im Rahmen der Prozession wurden die Statuen ehrfürchtig auf ihren vorgesehenen Plätzen aufgestellt, wodurch die spirituelle Grundlage für die bevorstehenden Zeremonien geschaffen wurde.
26. Mai:
Dies war der bedeutende Tag des Festes, geprägt von der feierlichen Enthüllung der Borobudur-Buddha-Statuen. Zuallererst wurde die feierliche Enthüllung der heiligen Buddha-Statuen ehrfürchtig von den eingeladenen ehrwürdigen Mönchen vollzogen, die dem Anlass ihre Anwesenheit verliehen. Ehrengäste der Regierung waren ebenfalls anwesend. Im Anschluss an die heilige Enthüllung durch die Maha-Sangha fand die offizielle Einschaltung der Beleuchtung in Anwesenheit dieser Würdenträger statt, bevor die Hauptrituale begannen.
Die Anwohner der Region und die Tempelstifter (Gläubige), die den Bau unterstützt hatten, versammelten sich, um den Borobudur-Statuen das historische erste Blumenopfer und das erste Gilanpasa-Opfer darzubringen. Neben dem neuen Komplex wurden gleichzeitig traditionelle und gesonderte Sonderopfergaben am Hauptstupa, am heiligen Bodhi-Baum und im Bildhaus dargebracht.
Das Vesak-Religionsprogramm in unserem Tempel wurde mit tiefgreifendem spirituellem Erfolg durchgeführt und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei der gesamten Gemeinde. Die Errichtung und Einweihung des Borobudur-Vihara-Komplexes stellen einen historischen Meilenstein für unseren Tempel dar und verbinden auf wunderbare Weise das globale buddhistische Erbe mit unserer lokalen Identität.
– Tesheema Chammi –
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

